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Das Coronavirus macht sich breit

Verhaltens-Tipps im Umgang dem Corona Virus

Anfänglich sah es so aus, als wenn das Corona Virus keine großen Sorgen bereiten würde. Bei vielen Betroffenen verlief die Infektion unspektakulär oder mit grippeähnlichen Symptomen. Daran ändert auch nichts, dass mittlerweile die ersten Corona-Opfer auch in Deutschland zu beklagen sind. Vergleiche mit Grippewellen aus der Vergangenheit schienen nicht zulässig, denn diese haben bekanntlich bis zu mehr als 20.000 Toten pro Jahr allein in Deutschland geführt. Trotzdem, die Lage bei Corona hat sich grundlegend geändert, das Virus macht keinen Halt mehr, Tendenz deutlich steigend. Das Robert-Koch-Institut sieht zwar keinen Anlass zu Panik und den teils völlig überzogenen Debatten, nimmt die Lage aber sehr ernst. In Italien hat man drastischen Maßnahmen ergriffen und in Deutschland wurden bereits Großveranstaltungen abgesagt oder werden einer Prüfung unterzogen.
 
Nun kommt es darauf an, die Ausbreitung der Infektion zu unterbrechen oder zumindest zu verlangsamen. Hygiene ist das A und O, vor allen Handhygiene. Grundsätzlich sind die üblichen Hygieneregelungen dringend zu empfehlen:

- Bei Krankheitsanzeichen wie Fieber oder Atemwegsbeschwerden sollten Sie zu Hause bleiben, telefonisch mit ihrem Arzt Kontakt aufnehmen (in keinem Fall einfach kurzentschlossen in die Praxis fahren), damit dieser sich ein erstes Bild machen kann und die nächsten Schritte einleitet. Selbstverständlich ist der Arbeitnehmer auch verpflichtet, seinen Arbeitgeber über die Erkrankung in Kenntnis zu setzen. In keinem Fall sollten Sie unter diesen Voraussetzungen noch Kontakt zu anderen Personen haben.

- Wenn Sie Kontakt zu Corona-Infizierten hatten, sollten Sie ebenfalls Ihren Arzt konsultieren. Alternativ hilft das Gesundheitsamt weiter oder sie können die Telefonnummer 116 117 anrufen.

- Hygiene: Der wichtigste Tipp ist, sich regelmäßig und häufig die Hände zu waschen, mindestens 20-30 Sekunden und dabei alle Bereiche der Hände zu erfassen. Ergänzend können Handdesinfektionsmittel helfen (es gibt auch schonende Mittel mit Pflegezusätzen).

- Vermeiden Sie, mit den Händen das Gesicht, vor allem den Bereich von Augen, Nase, Mund zu berühren, zumindest nicht, bevor nicht vorher eine gründliche Handhygiene stattgefunden hat.

- Auf den Händedruck oder Umarmungen zur Begrüßung sollte man verzichten, etwas mehr Abstand zu anderen Personen ist hilfreich.

- Bei Husten und Niesen gilt die längst bekannte Regel: In die Armbeuge oder ein Taschentusch, Einmaltücher sind jetzt die klar bessere Variante.

- Häufig berührte Flächen im Fahrzeug sollten regelmäßig gereinigt und desinfiziert werden.

- Halten Sie im Fahrzeug Handdesinfektionsmittel bereit, dies können sie Ihren Fahrgästen anbieten und gleichzeitig dafür nutzen, häufig berührte Fahrzeugflächen zu desinfizieren.

- Lüften Sie Ihr Fahrzeug häufiger als sonst, am besten nach jeder Beförderung einmal durchlüften.

 
Die Beförderungspflicht gilt selbstverständlich weiter. Lediglich wenn begründete Tatsachen vorliegen, dass die zu befördernde Person eine Gefahr für Sicherheit und Ordnung des Betriebes, den Fahrer oder für Fahrgäste darstellt, besteht diese Verpflichtung nicht. Dies bedeutet, die Ablehnung eines Fahrgastes allein, weil er asiatisch aussieht, ist nicht zulässig. Erklärt Ihnen allerdings ein Fahrgast, dass er mit dem Corona-Virus erkrankt ist oder aber aufgrund einer entsprechenden Vermutung zum Arzt befördert werden will, kann und sollte man auf die Beförderung eher verzichten. Gerade heute wurde der Bevölkerung im Rundfunk der Hinweis gegeben, dass sie bei Corona-Verdacht in keinem Fall per öffentlichen Verkehrsmitteln oder Taxi zu den Testzentren fahren sollen, sie wurden auf den eigenen Pkw verwiesen.
 
Arbeitsrechtlich sollte man die Situation differenziert betrachten. Grundsätzlich kann ein Arbeitnehmer natürlich nicht wegen der vagen Befürchtung, sich auf der Arbeitsstelle/im Taxi mit dem Corona-Virus zu infizieren, von der Arbeit fernbleiben. Anders sieht es möglicherweise aus mit besonders gefährdeten Arbeitnehmern, beispielsweise solche mit schweren Grunderkrankungen. Hier kann es durchaus angezeigt sein, für eine bestimmte Zeit die Ansteckungsgefahren auszuschließen. Wir empfehlen in jedem Fall das persönliche Gespräch.
 
Weitere Hinweise finden Sie im Rechtsnewsletter (s. Exclusivinformation Nr. 09-2020 vom 05.03.2020) oder Rundschreiben des Bundesverbandes zu Corona

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