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Barmer 1: Klare Ansage scheint zu helfen

  

Barmer soll zahlen – Unternehmen reagieren und haben Erfolg

 In der Exklusivinfo Nr. 54-2019 hatten wir darüber berichtet, dass es erheblichen Unmut über teils eklatante Zahlungsverzögerungen bei der Barmer Krankenkasse gibt. Ein Mitgliedsunternehmen hatte bei der Barmer Krankenkasse so massiv Druck gemacht und der Kasse mit einer Klage gedroht, dass es ihm gelungen ist, einen pauschalen Zuschlag wegen der deutlichen Zahlungsfristverletzung zu erreichen.
 
Ein anderes großes Unternehmen hat der BARMER nicht nur Verzugszinsen angekündigt, sondern auch klargestellt, dass man unter diesen Voraussetzungen nicht länger bereit ist, auf Basis der Transportverordnungen zu befördern und abzurechnen. Konsequenz für die Kunden wäre: Sie müssten zahlen, den Taxipreis, und sich das Geld anschließend bei der Kasse wiederholen. Zugegeben, ein drastischer Schritt und solche Maßnahmen ergreifen Taxi-/Mietwagenunternehmen nur sehr ungern. Denn die Bestraften sind die Kunden, die für den Arzttermin auf das Taxi angewiesen sind. Trotzdem, wenn Krankenkassen meinen, ihrerseits so schlecht organisiert sein zu können oder aber aus Dreistigkeit Zahlungen hinauszögern, dann muss auch dieses Mittel recht sein. Und offensichtlich scheint es zu helfen. Die Barmer hat nun erklärt, dass sie unverzüglich zahlen will. Wort gehalten vorausgesetzt, dann ist allen geholfen: Den Kunden, die auf die Transportscheine vertrauen können, den Unternehmen und deren Fahrerinnen, die wieder liquide sind, um Löhne und Fahrzeuge zu bezahlen und sogar der Kasse, die sonst für sich selbst reichlich Verwaltungsaufwand produziert hätte.
 
Dies, und nur dies, ist im Sinne der Kunden, die allein mit ihrer Erkrankung schon genug zu tun haben.
Zur Erinnerung: Nur die Patienten haben einen Anspruch auf eine Beförderung per Taxi oder Mietwagen, bei denen diese Beförderungsart aus medizinischen Gründen angezeigt ist. Deshalb ist es auch inakzeptabel, wenn Kassen genau hier den Sparhebel ansetzen wollen.

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Barmer 1: Klare Ansage scheint zu helfen