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BGL: Abschiedsabend für Prof. Dr. Karlheinz Schmidt

Politik und Wirtschaft ehren das Gesicht der deutschen Transportwirtschaft

 

Foto: © BGL
Mehr als 200 geladene Gäste ließen es sich nicht nehmen, am 23.03.2017 der Einladung des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. in den Erich-Klausener-Saal des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zu folgen, um das langjährige Geschäftsführende Präsidialmitglied und Hauptgeschäftsführer, Prof. Dr. Karlheinz Schmidt, in den Ruhestand zu verabschieden.

 

Neben dem Hausherrn, Bundesminister Alexander Dobrindt, gratulierten viele weitere hochrangige Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Verbänden sowie langjährige Weggefährten.

 

Es sollte ein Abend werden, der die Verdienste von Professor Schmidt für die deutsche Transportwirtschaft würdigt und eine bleibende Erinnerung hinterlässt. Diesem Anspruch, mit dem BGL-Präsident Adalbert Wandt den Abendempfang eröffnete, ist der BGL gerecht geworden. Mehr als 39 Jahre war Prof. Dr. Karlheinz Schmidt für den BGL und seine Vorgängerorganisation, den Bundesverband des Deutschen Güterfernverkehrs (BDF) e.V., tätig, davon 21 Jahre als Hauptgeschäftsführer. Für seine langjährigen außerordentlichen Verdienste um das deutsche Transportlogistikgewerbe hatte er bereits auf der BGL-Mitgliederversammlung im vergangenen November in Frankfurt am Main die BGL-Ehrennadel in Gold mit Stern verliehen bekommen. BGL-Präsident Adalbert Wandt sprach gezielt einige Highlights aus dem Schaffen von Prof. Dr. Schmidt an, so z.B. den Slogan „Keine Liberalisierung ohne Harmonisierung" aus den 90er Jahren, als die deutsche Verkehrsmarktordnung schlagartig in den ungeregelten, unharmonisierten EU-Binnenmarkt überging oder das Erkämpfen und stetige Verteidigen der Förderprogramme zur Mautharmonisierung.

 

Bundesminister Alexander Dobrindt erinnerte in seiner Laudatio an seine erste Begegnung mit Prof. Dr. Schmidt. Er sei noch gar nicht richtig in seinem neuen Ministerbüro angekommen, da suchte ihn Professor Schmidt bereits auf, um ihm die Fallstricke des Wegekostengutachtens zur Berechnung der Lkw-Maut aufzuzeigen. Dies sei symptomatisch gewesen, da Prof. Dr. Schmidt häufig schneller als andere gewesen sei. Dabei war der Umgang mit ihm stets von großer Fairness geprägt gewesen, obwohl die Anliegen des deutschen Transportlogistikgewerbes klar und unmissverständlich formuliert vorgetragen wurden. Es seien jedoch nicht nur Forderungen gestellt worden, Prof. Dr. Schmidt habe auch beraten und Zusammenhänge aufgezeigt. So sei er z.B. immer für die Nutzerfinanzierung der Verkehrsinfrastruktur eingetreten – sofern die Mautmittel auch wieder der Straße zuflössen. Auch Prof. Dr. Schmidts Beharrlichkeit sei es zu verdanken, dass das BMVI für die Mautharmonisierung stehe.

 

Der Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Arnold Vaatz, der Stellvertretende Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, Sören Bartol, der Verkehrspolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag, Stephan Kühn und Dr. Kay Lindemann, Geschäftsführer des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), bezeichneten Prof. Dr. Schmidt in ihren Laudationen als einen Mann mit Ecken und Kanten – was aber durchweg positiv gemeint sei – und der klaren Worte. Auch wenn man nicht in allen Fällen Übereinstimmung erzielt habe, seien die Gespräche doch immer von Fairness und von großer Verlässlichkeit geprägt gewesen.

 

BGL-Ehrenpräsident Hermann Grewer erinnerte an die mehr als 17 Jahre währende Ära „Grewer/Schmidt", in der beide Vieles bewegt hätten. Über die Jahre hinweg sei nicht nur ein tiefes gegenseitiges Verständnis, sondern auch eine persönliche Freundschaft gewachsen. In vielen Verhandlungen hätte ein kurzer Blick genügt, um zu wissen, was der andere in der betreffenden Situation gerade denke. Nur so seien Erfolge, wie das 2001 mit dem damaligen Kanzleramtsminister Dr. Steinmeier ausgehandelte Mautharmonisierungsprogramm, überhaupt erst möglich geworden.

 

Der neue BGL-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Dirk Engelhardt bedankte sich bei Prof. Dr. Schmidt ausdrücklich für die hervorragende Zusammenarbeit in der Übergangsphase und die vielfältigen Hilfestellungen, die ihm zuteil geworden sind. Er versprach, die Arbeit seines Vorgängers in dessen Sinne fortzusetzen.

 

Prof. Dr. Karlheinz Schmidt verriet in seiner pointiert wie immer vorgetragenen Dankesrede Teile seines Erfolgsgeheimnisses: Viel lesen. Und: Schnell zur Sache kommen, weil man im Büro eines vielbeschäftigten Abgeordneten oft nur 15 Minuten Zeit habe, um sein Anliegen vorzubringen. Ausnahmsweise hielt Prof. Dr. Schmidt seine Rede nicht freihändig, sondern mit Manuskript. Darin hatte er viele Charakterisierungen seiner Person durch die Laudatoren vorweggenommen, womit er einen weiteren Teil seines Erfolgsgeheimnisses preisgab: Sich in sein Gegenüber hineinversetzen und die Antworten auf daraus resultierende Fragen bereits im Vorhinein ausformuliert parat haben. Abschließend bedankte sich Prof. Dr. Karlheinz Schmidt sehr herzlich für die – statt Abschiedsgeschenken – großzügig eingegangenen Spenden auf das Konto des Kinder-Unfallhilfe e.V. bei der Hamburger Volksbank, IBAN: DE22 2019 0003 0049 0621 07, BIC: GENODEF1HH2.

 

Prof. Dr. Karlheinz Schmidt wird dem BGL noch bis zum 31.07.2017 als Mitglied der Hauptgeschäftsführung zur Übergabe laufender Vorgänge zur Verfügung stehen.

 

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30.03.2017


GVN - Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen