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Aktuelles aus dem Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen


 

 

3. LKW-Sicherheitstag in Garbsen

 

Am 28.07.2016 veranstaltete der Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) e. V. in Kooperation mit der Polizeidirektion (PD) Hannover auf der Tank- und Rastanlage Garbsen-Nord an der Bundesautobahn (BAB) 2, Richtung Dortmund, den dritten „Lkw-Sicherheitstag“.

 

Im Zuständigkeitsbereich der PD Hannover kreuzen sich mit den Bundesautobahnen (BAB) 2 und 7 zwei der Hauptverkehrsrouten im norddeutschen Raum. Die BAB 2 als Teilstück der E 30 stellt die Hauptverbindungsroute auf der Ost-West-Achse des internationalen Güterfernverkehrs dar. Über 30.000 Lkw pro Tag sind keine Seltenheit. Die hohe Verkehrsbelastung, gepaart mit individuellem Fehlverhalten von Fahrzeugführern, führte in der Vergangenheit vermehrt zu schweren Verkehrsunfällen mit Beteiligung von Lastwagen.

 

Polizeipräsident Volker Kluwe (rechts) und GVN-Hauptgeschäftsführer Benjamin Sokolovic (links) eröffneten die Veranstaltung, bei der sowohl Berufskraftfahrer als auch einige Spediteure und Berufsschüler aus den entsprechenden Fachbereichen rund um den Güterverkehr sowie Urlaubsreisende anwesend waren.

 

Sokolovic betonte: „Man darf den Lkw nicht dämonisieren, denn wir bewegen Deutschland. Die Logistikbranche sorgt u. a. jeden Tag dafür, dass Automobilkonzerne produktions- und lieferfähig bleiben und Fabriken Rohstoffe und Ersatzteile erhalten. Logistik bedeutet, dass Verbraucher volle Regale in den Läden vorfinden und heute vier Paar Schuhe bestellen, von denen drei Paar wieder zurücktransportiert werden müssen. Die Mobilität von Menschen und Gütern wird unstreitig zunehmen. Allein der Straßengüterverkehr wird in den kommenden 20 Jahren – auch infolge veränderten Verbraucherverhaltens – um ca. 40 % zunehmen. Schon heute fahren bis zu 30.000 Lkw pro Tag auf der A2. Der Anteil gebietsfremder Lkw steigt stetig, aktuell auf über 40 %. Hier darf nicht Symbolpolitik betrieben, sondern es muss nachhaltig gehandelt werden. Deshalb betont der GVN nochmals den von ihm geforderten Ausbau der A2 zu einer 8-spurigen Autobahn. Wir müssen die A2 dringend verbreitern, um einen Verkehrsinfarkt zu vermeiden. Wir brauchen schnellstmöglich den Lückenschluss der A39 zwischen Wolfsburg und Lüneburg, um die A2 zu entlasten. Und wenn es die Politik ernst meint mit der Sicherheit im Straßenverkehr hilft nur eine gesetzliche Verpflichtung auch des Abbiegeassistenten. Angesichts einer in der öffentlichen Wahrnehmung immer weiter zunehmenden Euphorie am automatisierten Fahren ist es nicht nachvollziehbar, dass Abbiegeassistenten von der Gesetzespflicht ausgenommen sind.“

 

Auch GVN-Präsident Mathias Krage (Bildmitte, im Gespräch mit dem Niedersächsischen Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius (rechts im Bild)) bekräftigte gestern gegenüber anwesenden Pressevertretern: „Der Ausbau der A 2 auf vier Spuren wäre ein Wunsch für mehr Sicherheit. Wir sind A2-geschädigt. Das ist eine unserer Hauptstrecken.“

 

Georg Menell (im Bild mit Verkehrs Kai von Antenne Niedersachsen), Vorsitzender der GVN-Bezirksgruppe Hannover, beklagte: „Unsere Produktivität hat um 40 Prozent gelitten, aufgrund der Verkehrslage auf der A2. Und die Landstraßen sind genauso verstopft.“

 

Insbesondere Lastwagenfahrer konnten sich im Rahmen des "Lkw-Sicherheitstages" über die Gefahren ihres Berufsalltags und über die Hauptunfallursachen, wie beispielsweise Unaufmerksamkeit, Ablenkung, mangelnde Sicherheitsabstände, Übermüdung und vieles mehr - außerhalb von Kontrollen und Bußgeldern - informieren. Zudem wurden Tipps zur Vermeidung von Straftaten rund um den Güterverkehr, wie beispielsweise Ladungsdiebstähle, gegeben. Hierzu standen der GVN in Kooperation mit der PD Hannover und weiteren Partnern u. a. zu den Themen Fahrerschulung, Gefahren des „Toten Winkels“, Lenk- und Ruhezeiten, digitaler Tachograf oder auch zur korrekten Ladungssicherung Rede und Antwort. Neben themenbezogenen Vorführungen rund um den Lkw-Fahrer und seinen Arbeitsplatz standen auch ein Gurtschlitten und ein Überschlagsimulator zur Verfügung.

 

Im Rahmen seiner Sommerreise machte auch der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, Halt an der Raststätte. Während seines Rundgangs informierte er sich insbesondere über die professionelle Rettung/Bergung von Unfallopfern aus Fahrzeugen, die die Freiwillige Feuerwehr Garbsen anschaulich an Lkw und Pkw vorführte.

 

 

29.07.2016


GVN - Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen