Hinweis...

Zur Gestaltung unserer Webseite verwenden wir Cookies.

Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Weitere Informationen zu den verwendeten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

13.12.2018
  

GVN Aktuell

 

 
GVN Aktuell (alle Beiträge)
GVN-Vorstand
Junge Unternehmer im GVN
Aus- und Weiterbildung
Arbeitsrecht


 
 

Informationen zur Kinderunfallhilfe finden Sie hier.

 

 


Der GVN fördert die Initiative zur Unterwegsversorgung für Berufskraftfahrer/-innen.

 



 Aktuelle Verkehrsinfos aus Niedersachsen.

 

 

 


 
 
Hinweis:

Die GVN-Websiten sind für den Firefox ab Version 3.6 und den Microsoft Explorer 8 optimiert. Sollten die Seiten mit Ihrem Browser nicht richtig dargestellt werden, können Sie sich hier den Mozilla Firefox kostenlos herunterladen. 

 

 
 
 
 
 


November 2018
MoDiMiDoFrSaSo
1234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930
 
 

 

 
GVN-Mitglied werden
 






 
 

 
Nützliche Links
 
Aus- und Weiterbildung
Bildungswerk (BVN)
 

 
Unternehmensberatung
Beraternetzwerk GVN-VVWL
Wendlandt
 
GVN-Fördermitglieder
Partner
 
Projekte & Kampagnen
Aktion Kinderunfallhilfe
Ausbildgsvb. Sulinger Land
Best Azubi
Docstop
Hallo Zukunft
Mach was Abgefahrenes
OPA
 
Bundesverbände
AMÖ
bdo
BGL
BZP
DSLV
SPEDITEURE.DE


 

Herzlich willkommen beim GVN!

 

Wir freuen uns, dass Sie die Website des Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) e. V. besuchen. Diese dient als Serviceleistung und zur Information der Mitgliedsbetriebe rund um interessante Themen des Verkehrsgewerbes. Teilbereiche sind nur den angeschlossenen Unternehmen zugänglich. Um diese einsehen zu können, ist ein Login mit Stammnummer und Kennwort erforderlich.   Als eingeloggtes GVN-Mitglied haben Sie Zugang zu gesperrten Inhalten auf den Seiten Ihrer Fachvereinigung(en), der Bezirksgruppen und der GVN-Rechtsabteilung. Für Ihre Erst-Registrierung lesen Sie bitte zunächst unsere Benutzerbedingungen. Bitte klicken Sie anschließend auf Login, um sich anzumelden.

 

 
 
Aktuelles aus dem Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen


 

 

GVN-Jahreshauptversammlung 2018 in Hannover

 

Der Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) e. V. führte am 30. November und 1. Dezember seine Jahreshauptversammlung und seinen Unternehmertag durch. In Hannover waren über 300 Unternehmer aus dem privaten niedersächsischen Verkehrsgewerbe (Güterkraftverkehr, Entsorgung, Spedition, Logistik, Möbelspedition, Omnibus und Touristik sowie Taxi, Mietwagen und Krankentransporte) vertreten.

 

Neben satzungsgemäßer Verbandsarbeit im Rahmen der Jahreshauptversammlung informierte der GVN am darauffolgenden Unternehmertag in einem spannenden Workshop-Programm u. a. zu Stolperfallen in der täglichen Personalpraxis. Experte zu diesem Thema war Rechtsanwalt Prof. Dr. Bernd Schiefer, Herausgeber der monatlichen Zeitschrift für Personalverantwortliche „Personalpraxis + Recht“, Geschäftsführer bei „unternehmer nrw“ und Partner bei Schiefer Rechtsanwälte in Düsseldorf. Sensibilisieren sollten auch die Workshops zu Schutzmaßnahmen vor Cybercrime, zur Unfallprävention anhand von Erfahrungen und Erkenntnissen aus Lkw-Unfällen sowie zum heißen Thema „Gewalt in Niedersachsen und die Rolle der Flüchtlinge dabei“, vorgetragen vom renommierten Juristen, Kriminologen und ehemaligen niedersächsischen Justizminister, Prof. Dr. Christian Pfeiffer.

 

Jahreshauptversammlung 30.11.2018:

 

Vor den zahlreichen Gästen referierte der stellvertretende Ministerpräsident und Wirtschaftsminister, Dr. Bernd Althusmann, MdL (CDU), über aktuelle Entwicklungen in der Verkehrspolitik. Althusmann kündigte an, dass mit 1 Mrd. Euro so viel Mittel wie noch nie für Investitionen in das niedersächsische Straßen-, Schienen- und Wasserstraßennetz bereitstehen. Wichtig sei jedoch, dass zur schnelleren Realisierung der Verkehrsprojekte mehr Planungspersonal erforderlich sei, damit diese Mittel nicht verfallen. Althusmann: „In China wird 2022 eine 160 Kilometer lange, 24-spurige Autobahn eröffnet. Das Bautempo von vier Jahren ist beeindruckend. Deshalb müssen wir für mehr Entbürokratisierung sorgen, damit die Wirtschaft durch schnelle Infrastrukturverbesserungen – auch bei der Digitalisierung – wieder mehr Luft zum Atmen bekommt und wettbewerbsfähig bleibt.“

 

Foto v. l.: GVN-Hauptgeschäftsführer Benjamin Sokolovic mit den Gastrednern der GVN-Jahreshauptversammlung 2018: Der stellvertretende niedersächsische Ministerpräsident, Dr. Bernd Althusmann, MdL (CDU) und der Oberbürgermeister der Stadt Hannover, Bernd Schostok (SPD).


Althusmann attestierte dem niedersächsischen Gesamtverband eine hohe Fachkompetenz und Schlagkraft als Interessenvertretung von fünf Fachvereinigungen. Der GVN habe hier sogar Vorbildcharakter für alle anderen Bundesländer. Besonders hob Althusmann die Unterstützung des GVN bei Verkehrssicherheitsaktionen hervor, u. a. an der Ost-West-Achse A2. Althusmann unterstrich zudem die Verbandsforderung nach einem verpflichtenden Einbau nicht abschaltbarer Notbrems- und Abbiegeassistenten bei Neufahrzeugen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Im Anschluss richtete Hannovers Oberbürgermeister, Stefan Schostok (SPD), ein Grußwort an die Teilnehmer. In seinem Statement bezog er Stellung zum Wachstum der Landeshauptstadt, zu neuen Mobilitätskonzepten und bekräftigte, dass Dieselfahrverbote für ihn inakzeptabel seien, weil sie die Wirtschaft der Stadt beeinträchtigen würden.

 

Herausforderungen des Verkehrsgewerbes

GVN-Präsident Krage: „Der Verband steht vor vielen neuen Herausforderungen. Veränderungen in der Politik auf Welt-, Bundes- und Landesebene werden die Marktbedingungen der privaten Verkehrsunternehmer im Güter- und Personenverkehr sowie in der Logistik verändern. Ich verspreche Ihnen, dass der Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen als Netzwerk kleiner, mittelständischer und inhabergeführter Familienbetriebe weiterhin alles daransetzen wird, Ihre Interessen gegenüber der Politik, bei Behörden und in der Öffentlichkeit wirksam zu vertreten, damit eine tragfähige Zukunft des privaten Personen- und Güterverkehrsgewerbes gesichert bleibt.“

 

Bevor GVN-Hauptgeschäftsführer Benjamin Sokolovic über aktuelle Probleme der niedersächsischen Unternehmer berichtete, gab er Jungunternehmersprecher Carsten Siebels die Gelegenheit, Aktivitäten des Jungunternehmerkreises sowie die übrigen Jungunternehmersprecher vorzustellen.

 

Siebels appellierte an das Publikum: „Wir sind inzwischen rund 96 Jungunternehmer und freuen uns, wenn sich weitere Firmennachfolger aus dem Verband anschließen. Wir wollen mit frischem Sauerstoff die Zukunft des GVN gestalten, mit einem schlagkräftigen Verband an unserer Seite.“


Im Anschluss ging Sokolovic in seinem Rechenschaftsbericht auf die Verbandsarbeit des vergangenen Jahres ein. Im Bereich Güterverkehr und Spedition ist ein zentrales Thema die Verkehrssicherheit. Es geht dem GVN um wichtige Themen wie die Verhinderung von Abbiegeunfällen oder Aktionen zum Thema Ablenkung am Steuer. Der GVN fordert, diese Gesetzeslücken schnellstmöglich zu schließen.

 

Weitere Themen wie DSGVO, Maut, Brexit, Diesel- und Feiertagsfahrverbote, Baustellenmanagement, Kriminalität, Digitalisierung aber auch der Fahrermangel standen ebenfalls auf der Agenda. Die demografische Entwicklung und die damit verbundene Versorgung der Unternehmen mit gut ausgebildeten und qualifizierten Mitarbeitern werde auch in absehbarer Zeit eine der größten Herausforderungen der kommenden Jahre bleiben.  Den Möbelspediteuren machen zusätzlich Internetplattformen zu schaffen, die tolle Webseiten anbieten, aber deren Geschäftspraktiken kritisch hinterfragt werden müssen.

 

Verhalten optimistisch war die Fachvereinigung Omnibus und Touristik in das neue Jahr 2018 gegangen, in der Hoffnung auf positive politische Veränderungen in Niedersachsen. Leider wurden diese Hoffnungen bislang nicht erfüllt. Wichtige Entscheidungen, die Omnibusunternehmern geholfen hätten blieben aus. Die Planwirtschaft im öffentlichen Personennahverkehr weitet sich in Niedersachsen aus. Wichtiges Wissen das bei den privaten Omnibusunternehmen vorhanden ist und an den Bedürfnissen der Fahrgäste ausgelegt war, geht Schritt für Schritt verloren. Zahlreiche Omnibusunternehmen haben bereits ihre Existenz als Linienbusbetreiber verloren, weil die kommunalen Einrichtungen die wirtschaftliche Verantwortung an sich gezogen haben. " Staat vor Privat ist und bleibt die falsche Richtung."

 

Für die Fachvereinigung Taxi und Mietwagen hat sich mittlerweile das Umfeld auf der Kostenseite dramatisch geändert. Die Betriebe stehen verstärkt unter Druck. Waren im vergangenen Jahr die Rechtsverstöße von Vermittlungsportalen in den Hintergrund geraten, macht UBER derzeit einen neuen Anlauf in deutschen Großstädten. Weiteres Beispiel ist die VW-Tochter MOIA. MOIA verknüpft Sammelbeförderungen und ganz normale Mietwagenverkehre. Kein normaler Taxi- oder Mietwagenunternehmer kann so elegant von einer Beförderungsart in die andere wechseln. Umrahmt wird das Ganze mit einer Story aus moderner Mobilität, urbanem Lebensgefühl, Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Die Realität: Eingesetzt werden VW T6 Busse, Benziner mit einem Verbrauch von rund 14 Litern, die Fahrzeuge fahren meist leer oder maximal mit einer Person, aber die Fahrzeuge fahren immer. Ist es wirklich Umweltschutz oder moderne Mobilität, wenn leere Autos permanent durch die Stadt fahren? Der GVN meint, Umweltschutz und moderne Mobilität sehen anders aus!

 

Rechenschaftsberichte
Jens von Mach von der AUDITAX Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gab den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers. Seine Prüfung habe zu keinen Einwendungen geführt. Gleiches bestätigte auch der Rechnungsprüfer, Jürgen Hartmann, und stellte fest, dass im Sinne aller Mitglieder gewirtschaftet wurde. In seinem Finanzbericht nahm GVN-Vizepräsident Hubertus Kobernuß Stellung zur Bilanz sowie zum Haushaltsplan für 2019. Ebenso sind die Beitragsregelungen für 2019 genehmigt worden. GVN-Mitglied Dieter Langethal beantragte die Entlastung des Vorstandes und der Geschäftsführung. Nach Genehmigung des Geschäfts- und Prüfungsberichtes erteilten die Delegierten Vorstand und Geschäftsführung die Entlastung

 

Ehrungen
GVN-Präsident Mathias Krage ehrte die Mitglieder Carl Grove GmbH & Co. KG aus Salzgitter (150 Jahre), Obermann Speditions-GmbH aus Osterode (125 Jahre), Klute-Reisen aus Osnabrück (100 Jahre) und Raisa eG aus Stade (100 Jahre) für ihre lange Tradition als Familienbetrieb. Krage überreichte den Ehrenpokal und die Ehrenurkunde des Verbandes an die Inhaber. „Die Unternehmen sind vom Markt nicht mehr wegzudenken.“ Eine Auszeichnung gab es auch für Polizeihauptkommissar Helmut Tost von der Autobahnpolizei in Göttingen. Mit hohem Engagement hatte Tost in den vergangenen 15 JahPrären die Organisation der Lkw-Sicherheitstage sowie der Fernfahrerstammtische in seinen Händen. Krage hob besonders den menschlichen Umgang mit den Fahrern hervor. Tost hatte dabei nicht die Obrigkeit verkörpert, sondern war stets verständiger Partner. GVN-Präsident Mathias Krage überreichte Tost einen Ehrenpokal, die Ehrenurkunde und die Goldene Ehrennadel des Verbandes.

 

 

 

Niedersachsenabend in lockerer Atmosphäre

Den traditionellen Niedersachsenabend nutzte GVN-Präsident Mathias Krage, um sich bei allen Fördermitgliedern und Sponsoren für die Unterstützung zu bedanken. Es gab ausreichend Gelegenheit für den Meinungsaustausch unter Kollegen, aber auch mit den Vertretern aus Industrie und Presse. Die ebenfalls anwesenden GVN-Jungunternehmerkreise rückten zusammen und bildeten große Tische, an denen bis spät in die Nacht „genetzwerkt“ wurde.

 

 

 

Unternehmertag am 01.12.2018:

 

Der Erfahrungsaustausch vom Vortag wurde auf dem GVN-Unternehmertag fortgesetzt: Zahlreiche Fördermitglieder präsentierten sich mit ihrem Leistungsangebot in der Ausstellung.

 

 

Workshops:

 

Workshop 1:

Arbeitsrecht – Aktuelle Rechtsprechung und Stolperfallen für Arbeitgeber

 

Aktuell und an vielen Praxisbeispielen verdeutlicht, gab der renommierte Rechtsanwalt Prof. Dr. Bernd Schiefer (Herausgeber der monatlichen Zeitschrift „Personalpraxis + Recht“, Geschäftsführer bei unternehmer nrw und Partner bei Schiefer Rechtsanwälte in Düsseldorf) einen lehrreichen und gleichzeitig unterhaltsamen Überblick über die neueste Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts. Auf individuelle Fragen wurde dabei ebenso eingegangen wie auf einschlägige Streitfragen. (Foto 1)

 

Workshop 2:

Cybercrime – Ein transparenter Einblick in die polizeiliche Praxis

 

Eine Umfrage unter 500 Unternehmen ergab, dass ein Drittel der großen Unternehmen ins Visier von Kriminellen geraten ist. Jedes vierte mittelgroße und kleinere Unternehmen gab an, ebenfalls Opfer von Cybercrime geworden zu sein. Bis zu 95 % der erfolgreichen Cyberangriffe werden durch den arglosen Nutzer zum Erfolg geführt. Unter dem Motto „Einige Dinge muss man einfach gehört haben, um nicht darauf reinzufallen“ erfuhren die Teilnehmer, wo Gefahren für ihr Unternehmen lauern. Der Experte zum Thema „Cybercrime“, Kriminalhauptkommissar Christian Pursche (Zentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) für die Wirtschaft, Behörden und Verbände des Landeskriminalamtes Niedersachsen), sensibilisierte die GVN-Mitglieder mit Tipps zu Vorsichtsmaßnahmen und Hinweisen, was im Schadenfall zu tun ist. (Foto 2)

 

Workshop 3:

Gewalt in Niedersachsen und die Rolle der Flüchtlinge dabei

 

Im politischen Vortrag ließen sich die Teilnehmer vom renommierten Juristen, Kriminologen und ehemaligen niedersächsischen Justizminister, Prof. Dr. Christian Pfeiffer, mitreißen und inspirieren. Pfeiffer beleuchtete das hochbrisante Thema „Gewalt und die Rolle der Flüchtlinge dabei“ mit erstaunlichen Ergebnissen. Die Teilnehmer erhielten daneben auch höchst interessante Einblicke zum Rechtsextremismus unter Jugendlichen, Auswirkungen des Medienkonsums auf die Gewaltbereitschaft von Jugendlichen, Mediennutzung und schulische Misserfolge sowie sein Verhältnis zu Horst Seehofer. Pfeiffer, der regelmäßig für Begeisterung und Kontroversen sorgt, überzeugte mit einem Vortrag jenseits akademischer Langeweile.

(Foto 3)

 

Workshop 4:

Unfälle vermeiden – aber wie?

Erkenntnisse und Erfahrungen aus schweren Lkw-Unfällen

 

Fast täglich berichten die Medien über schwere Lkw-Unfälle auf niedersächsischen Autobahnen. Notbremsassistenten, Ablenkung und Abstand sind einige Schlagwörter, die mit diesen Unglücken in Zusammenhang gebracht werden. In dem Workshop mit lebhafter Podiumsdiskussion sprachen Verkehrsexperten über die Ursachen schwerer Lkw-Unfälle. Moderator Gerhard Grünig von der VerkehrsRundschau erörterte gemeinsam mit Prof. Dr. Dirk Engelhardt (BGL), Dr.-Ing. Heiko Johannsen (Unfallforschung MHH), Dr.-Ing. Erwin Petersen (Landesverkehrswacht Niedersachsen), Dr.-Ing. Klaus Ruff (BG Verkehr), Polizeirätin Carmen Scholze (Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport), GVN-Vizepräsident Hubertus Kobernuß und den Teilnehmern Lösungen für mehr Verkehrssicherheit. (Foto 4-5)

 

03.12.2018



GVN - Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen